
Neben spannenden PvE- und PvP-Abenteuern bietet Runes of Magic jede Menge Beschäftigung für Handwerker und Krämerseelen. Schon in den Anfangsgebieten können Spieler Sammelberufe annehmen, um Materialien für die Herstellung von Waffen, Rüstungen, Tränken oder nahrhaften Mahlzeiten zu gewinnen. Später stehen Schreiner, Waffen- oder Rüstungsschmied, Alchemist, Schneider oder sogar Koch als Berufe zur Auswahl.
Alchemisten brauen Tränke, Köche bereiten stärkende Speisen, Schreiner und Waffenschmiede stellen die besten Waffen des Landes her, während Rüstungsschmied und Schneider die Bedürfnisse nach Schutz bedienen. Haben Spieler in einer Profession die ersten Schritte getan, können sie sich als Lehrling verdingen. Ganz wie im richtigen Leben können sie in der Fantasy-Onlinwelt von Runes of Magic auch mehrere Berufe ergreifen und sich später je nach Interesse spezialisieren.
Steht der Lehrling der Handwerkskünste am Anfang noch mit bescheidenen Mitteln dar, steigt seine Fähigkeit mit jedem Werk. Insgesamt gibt es vier Ränge, die es zu meistern gilt: Lehrling, Geselle, Spezialist und Meister. Gesammelte Rohstoffe können Handwerker in ihren Werkstätten zu wertvollen und hilfreichen Gegenständen veredeln. Diese sind in Städten durch grüne Pfeile und einen dem Beruf entsprechenden Symbol gekennzeichnet. Wer lieber im heimischen Kessel braut, der kann auch eine kleine Werkstatt mit Amboss in seinem Haus einrichten oder im eigenen Gildenhaus zur Tat schreiten.
Auch die magischen Runen, welche der Welt Taboreas ihre Macht verleihen, können von kunstfertigen Handwerkern in verschiedensten Kombinationen zusammengefügt, in ihre Bestandteile zerlegt und in Handwerkserzeugnisse integriert werden. Auf diese Weise statten sich Spieler selbst mit wertvollen Items aus oder verdienen sich mit dem Verkauf selbst hergestellter Waren etwas Geld dazu. Außerdem ist es möglich, Attribute aus Gegenständen zu extrahieren und sie auf andere Gegenstände zu übertragen. Auf diese Weise kann auch die unscheinbarste Waffe die Macht eines mächtigen Artefakts annehmen. Ist der eigene Bedarf gedeckt, bietet es sich an, den Warenkreislauf anzukurbeln. Das Auktionshaus ist der richtige Ort, den produzierten Überschuss an den Mann oder die Frau zu bringen oder sich günstig mit den benötigten Rohstoffen einzudecken.


